Ausblick

Der Regionalverkehr auf der Schiene in Westfalen-Lippe entwickelt sich seit Jahren äußerst positiv. Steigende Fahrgastzahlen zeigen, dass das Bahnfahren für die Menschen in der Region attraktiv ist.

Infrastruktur

Seit 2008 fördert der NWL kommunale Maßnahmen in Westfalen-Lippe nach § 12 ÖPNVG und § 13 ÖPNVG. Der NWL ist Bewilligungsbehörde für die hierüber zu finanzierenden Projekte im Auftrag des Landes NRW.

Rückblick

Nach ausgedehnten Testreisen durch ganz Deutschland hat eine Jury der Allianz pro Schiene in diesem Jahr zwei „Bürgerbahnhöfe“ ausgezeichnet, die ihre Qualität einem besonderen Engagement vor Ort verdanken: Der Bahnhof Eppstein im Taunus und der Bahnhof Winterberg im Hochsauerland gewinnen den Titel „Bahnhof des Jahres 2018“.

Rückblick

Die vergangenen Jahre seit Gründung des NWL wurden geprägt durch eine konsequente Fortsetzung des Wettbewerbs im Rahmen der Regionalisierung. Zudem führte die fortlaufende Weiterentwicklung des Integralen Taktfahrplans ITF NRW auch im NWL zu einer deutlichen Angebotsoptimierung.

Rückblick

„Wir verbinden NRW“ – mit diesen Leitworten nahm im April 2018 das Kompetenzcenter Integraler Taktfahrplan NRW mit Sitz in der Bielefelder Geschäftsstelle des NWL seine Arbeit auf.  In Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, den Zweckverbänden, den Infrastruktureigentümern sowie den Verkehrsunternehmen arbeiten die fünf Mitarbeiter des KC-Teams daran, den NRW-Taktfahrplan fortzuschreiben und zukunftssicher auszugestalten.

Vertrieb

Das neue Vertriebskonzept des NWL ist vielfältig: Aktuell werden 114 stationäre Fahrscheinautomaten, 111 Fahrscheinentwerter, ein AboCenter, knapp 100 personenbediente Verkaufsstellen und drei Kundenhotlines von dem Vertriebsdienstleister DB Vertrieb GmbH im Verkehrsgebiet Westfalen-Lippe betrieben.

Ausblick

Ein Interview mit Joachim Künzel, Geschäftsführer Nahverkehr Westfalen-Lippe

Personal

Eine der größten Herausforderungen, vor der die Bahnbranche in den kommenden Jahren steht, ist der demografische Wandel und der damit einhergehende Fachkräftemangel. 40 Prozent der heute in den Verkehrsunternehmen Beschäftigten gehen bis zum Jahr 2027 in den Ruhestand. Am gravierendsten ist die Situation in der Berufsgruppe der Lokführer: Hier ist die Fluktuation besonders hoch und es gibt zu wenig Nachwuchskräfte. Die Folgen sind Zugausfälle im ganzen Bundesland.