Rückblick

Auszeichnung würdigt Leuchtturm-Mobilitätsprojekte, die die Region und das ganze Land lebenswerter machen

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM) hat für seine beispielhafte Arbeit als Beratungsnetzwerk für Verkehrswende-Projekte den Deutschen Verkehrswendepreis der Allianz pro Schiene erhalten. „Das Projekt wurde ausgewählt, weil es zeigt, dass es in Deutschland heute schon innovative und erfolgreiche Projekte der Mobilitätswende gibt, die – wie in diesem Fall – schnell und einfach auf das ganze Land übertragbar sind“, heißt es in der Begründung der Jury.

Die Auszeichnung nahmen die Geschäftsführer und Vorstandssprecher der Trägerorganisationen des Zukunftsnetz Mobilität NRW, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Nahverkehr Westfalen-Lippe und Verkehrsverbund Rhein-Sieg gemeinsam mit dem Geschäftsstellenleiter des Netzwerks und einer Vertreterin aus dem NRW-Verkehrsministerium Anfang April in Berlin entgegen. An der Preisverleihung nahmen auch die Leitungen der Koordinierungsstellen Westfalen-Lippe und Rhein-Ruhr teil.

„Unsere Kernaufgabe ist die Mobilität. Um einen bedarfsgerechten Nahverkehr zu gestalten, gilt es, alle relevanten Verkehrsträger optimal miteinander zu vernetzen“, so NWL-Geschäftsführer Joachim Künzel. „Unsere gemeinsame Arbeit als Träger des Zukunftsnetz Mobilität NRW leistet einen wertvollen Beitrag, um die Mobilität der Menschen in NRW insgesamt nachhaltig und klimaneutral zu gestalten."

„Dieser Erfolg wurde nur möglich, weil sich unsere Mitgliedskommunen so stark für das Thema nachhaltige Mobilität engagieren“, ist sich Daniela Niestroy-Althaus, Leiterin der Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe, sicher. „Deshalb haben wir den Preis auch stellvertretend für all unsere Mitgliedskommunen in Empfang genommen und möchten an dieser Stelle ein großes Dankeschön aussprechen!“

„Wir sorgen gemeinsam für mehr Lebensqualität“

71 weitere Kommunen in Nordrhein-Westfalen profitieren von enger und fachübergreifender Beratung zu Fragen rund um die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätsangebote: Am 18. März hat Verkehrsministerin Ina Brandes Vertreterinnen und Vertreter der neuen Städte, Kreise und Gemeinden ihre Beitrittsurkunden zum Zukunftsnetz Mobilität NRW überreicht. Neben Vertretern der drei Koordinierungsstellen nahmen an der Veranstaltung in Dortmund auch die Geschäftsführer und Vorstände der Trägerorganisationen Verkehrsverbund Rhein-Sieg, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Nahverkehr Westfalen-Lippe teil. Die Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe begrüßte 41 neue Mitglieder. Insgesamt arbeiten nun über 280 Kommunen in Nordrhein-Westfalen im Zukunftsnetz Mobilität NRW zusammen.

Die Auszeichnung nahmen in Berlin entgegen: (v.l.n.r.) Michael Zyweck (Leiter der ZNM-Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr), Daniela Niestroy-Althaus (Leiterin der ZNM-Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe), Evelin Unger-Azadi (NRW-Verkehrsministerium), Ronald R.F. Lünser (Vorstandssprecher des VRR), Joachim Künzel (Geschäftsführer des NWL), Norbert Dr. Reinkober (Geschäftsführer des VRS) und Theo Jansen (Leiter Geschäftsstelle und Koordinierungsstelle Rheinland des ZNM).